Zahlungsmittel für Frankreich: Bargeld, Kreditkarte oder EC-Karte?


Frankreich Flagge

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Frankreich hat als Reiseland viel zu bieten. Europäische Kultur, Metropolen, schöne Berge und atemberaubende Strände. Doch wie zahlt man bei seinem Aufenthalt in Frankreich am sinnvollsten und welche Zahlungsmittel sollte man mit sich führen?

Währung

Wie in den 19 anderen Ländern der EU auch, ist der Euro seit 2002 offizielle Währung in Frankreich. Das erspart den Gang zur Wechselstube. Eine Ausnahme bilden die Überseedepartements Neukaledonien, Französisch Polynesien(Tahiti) und Wallis und Futuna, wo der Pazifische Franc (CFP) im Einsatz ist.

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Mit zu viel Bargeld in der Tasche zu reisen, empfiehlt sich generell nicht.
Gerade in den Großstädten und den touristisch stark frequentierten Orten treiben organisierte Banden ihr Unwesen. Zwar können auch EC-oder Kreditkarte verloren gehen, doch Urlauber können diese schnell sperren lassen. Es empfiehlt sich, wenn Sie die Sperrnummer vor der Abreise in Ihr Handy einspeichern.

Banken und Geldautomaten

Frankreich ist mit einem dichten Netz von Geldautomaten überzogen. In abgelegenen Gebieten kann es jedoch sein, dass nicht alle Banken vertreten sind und der Bezug von Bargeld dadurch etwas schwieriger wird.

Zu den bekanntesten Banken in Frankreich zählen:

  • Banque de France
  • Banque directe
  • BNP Paribas
  • Caisse d’Epargne
  • CIC
  • Crédit Agricole
  • Crédit Mutuel
  • Natixis
  • Société Génerale

Montags sind Banken in Frankreich generell geschlossen. Zwischen Dienstag und Samstag öffnen die Geldinstitute zwischen 8 und 9 Uhr und schließen um 17.30 oder 18.30 Uhr. Am Samstag sind die Banken nur am Vormittag geöffnet, auch vor gesetzlichen Feiertagen wird unter Umständen nur der halbe Tag gearbeitet. Zu beachten ist die Mittagspause. Die meisten Banken schließen zwischen 12.30 und 14 Uhr. Die Geldautomaten sind jedoch auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich.

Geld abheben in Frankreich

Paris

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Mit einer deutschen EC-Karte können Sie überall in Frankreich Geld am Automaten abheben. Auf Ihrer Karte muss jedoch das Maestro-Symbol oder das V-Pay-Zeichen aufgedruckt sein. Für Abhebungen im Ausland veranschlagt Ihre Hausbank Gebühren. Üblich sind 1% bis 3% des abgehobenen Betrages oder eine Pauschale. Erfragen Sie bei Ihrer Bank vor dem Urlaub die Konditionen.

Viele deutsche Geldinstitute kooperieren mit Partnerbanken in Frankreich wodurch die Abhebung kostenlos für Sie wird. Bei Abhebungen mit der Kreditkarte fallen bei den Karten der niedergelassenen Geldinstitute ebenfalls zwischen 3% und 5% Gebühren pro Abhebung an. Die Nase vorne haben die Direktbanken. Bei den meisten funktioniert das Geldabheben im Ausland zum Nulltarif.

Beim Abheben sollten Sie das Tageslimit der Karten im Hinterkopf behalten. Manche Banken erlauben im Ausland 300 Euro, bei anderen sind es 1000 Euro pro Tag.

Mit Karte in Frankreich zahlen

Nizza

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Bargeldloses Zahlen bedeutet in Frankreich den Einsatz der Kreditkarte. Führend sind Visa und Mastercard, mit American Express und Diners Club kann es mitunter Probleme geben. Die Kartenzahlung in Geschäft, Restaurant und Café kostet keinen Cent Gebühr. Grundlage dafür ist das EU-Recht, gemäß dem Zahlung mit Karten aus den anderen Mitgliedstaaten gebührenfrei sein müssen.

Die EC-Karte wird als Zahlungsmittel zwar auch akzeptiert, doch nicht so flächendeckend wie die Kreditkarte. Verwirrend ist die Bezeichnung. Mit „carte bancaire“ meinen die Franzosen die Kreditkarte. Die EC-Karte wird als „carte bleue“ bezeichnet.

Fazit: Zahlungsmittel kombinieren

Eine Kombination aus Bargeld und Karten ist empfehlenswert für Ihre Ausgaben im Frankreichurlaub. Aufgrund der hohen Verbreitung von Kreditkarten ist es ratsam, wenn Sie vor den Ferien eine entsprechende Karte zusätzlich zur EC-Karte beantragen. Wird die Kreditkarte nur im Urlaub benötigt, kann es Ihnen viel Geld sparen, die Angebote der Direktbanken zu vergleichen. Denn diese Geldinstitute verlangen keine Jahresgebühren für Kreditkarten.

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