Zahlungsmittel für die Dominikanische Republik: Bargeld, Kreditkarte oder EC-Karte?

Wie am besten in der Dominikanischen Republik bezahlen?

Flagge Dominikanische Republik

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Vor einer Reise in die  Dominikanischen Republik sollte man sich natürlich Gedanken über die passenden Zahlungsmittel für den Aufenthalt machen. Bargeld und eine passenden Kreditkarte bieten eine gute finanzielle Grundausrüstung.

Landeswährung

Der Peso Dominicano (RD$) gilt als offizielle Währung der Dominikanischen Republik, wobei sich ein Peso aus 100 Centavos zusammensetzt. Der größte Geldschein ist die 2.000 RD$ Note. Sonst stehen Ihnen 10, 20, 50, 100, 500 oder 1.000 RD$ Scheine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es 1 und 5 RD$ Münzen sowie kleinere Werte zu 1, 5, 10, 25 und 50 Centavos. Im Alltag spielen sie nur eine geringe Rolle, da sie äußerst unpraktisch sind.

Der Grund besteht im relativ hohen Wechselkurs: Für einen Euro erhalten Sie rund 50 Pesos. Der Kurs schwankt meistens im Bereich von 47 bis 52 RD$. In US-Dollar gerechnet sind es circa 46 Pesos pro USD.

Bargeld

Ob Sie überhaupt Pesos benötigen, hängt davon ab, in welcher Region der Dominikanischen Republik Sie sich aufhalten. In Urlaubsgebieten wie Punta Cana sind Euro und US-Dollar quasi „inoffizielles“ Zahlungsmittel. Manche Händler bevorzugen beide Währungen, was in ihrer Stärke im Vergleich zum RD$ begründet ist. Die USA sind nicht weit entfernt, weshalb der Dollar deutlich verbreiteter ist. Mit ihm können Sie sogar in manchen ländlichen Geschäften bezahlen, während der Euro in der Regel nur in Urlaubsgebieten akzeptiert wird.

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Santo Domingo

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Dennoch stellt nur der Peso Dominicano ein legales Zahlungsmittel dar. Fremde Währungen wie der Euro oder der Dollar werden als Zahlungsmittel teilweise geduldet, aber nur wegen den vielen Touristen. Zudem ergibt sich ein weiteres Problem: Reisende können außerhalb des Landes keine RD$ erhalten. Der Peso Dominicano ist nur im Inland erhältlich und darf nicht exportiert werden. Das heißt, dass Sie Ihr Geld im Inland wechseln und bei der Abreise wieder umtauschen müssen.

Tipp: Wechseln Sie in Deutschland Ihre Euro in US-Dollar um, da in der Dominikanischen Republik häufig 1:1 abgerechnet wird. Hierzulande erhalten Sie für einen Euro rund 1,10 USD!

Banken und Währungsstuben

Die meisten Banken in der Dominikanischen Republik sind von 8:30 bis 18 Uhr (Montag bis Freitag) geöffnet. In touristischen Gebieten existieren Wechselstuben mit Öffnungszeiten von 8 bis 20 Uhr. Große Banken bieten einen problemlosen Umtausch aller gängigen Währungen, während an der Hotelbar zumeist nur Pesos erhältlich sind.

Das sind die größten Banken:

  • Banco Central
  • Banco de Reservas
  • Banco Popular
Dominikanische Republik Strand

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Ab einem Wechsel von 10.000 USD ist ein Nachweis über die Herkunft des Geldes zu erbringen. Quasi in jedem Ort lässt sich ein Geldautomat mit einem Maestro-Symbol finden. Hier können Sie mit einer EC-Karte bequem Geld abheben, doch davon ist abzuraten. Die deutsche Hausbank erhebt häufig zweistellige Gebühren für diesen Service. Bei jeder Abhebung verdient Ihre Bank mit und nicht etwa der dominikanische Anbieter.

Sogar eine Auslandsüberweisung ist in Banken problemlos möglich, wie auch das Einlösen von Reiseschecks. In größeren Orten oder Touristengebieten lassen sich Schecks umtauschen, was sich in ländlichen Gebieten eher kompliziert gestaltet.

Kreditkarte

Deutlich günstiger ist eine Kreditkarte: Mit einer VISA- oder MasterCard können Sie gebührenfrei Bargeld abheben. Anbieter wie American Express, Cirrus oder Diners Club sind ebenfalls gang und gäbe. Wichtig ist nur, dass der Geldautomat das jeweilige Logo trägt, damit keine unnötigen Kosten anfallen.

Vor allem Automaten mit einem VISA- bzw. MasterCard-Logo sind weit verbreitet, weshalb eine solche Kreditkarte zu empfehlen ist. Wer keine Kreditkarte besitzt, sollte ausreichend Bargeld mitnehmen, um sich die hohen EC-Gebühren zu sparen.

Bitte beachten: Die Dominikanische Republik hat ein jährliches Pro-Kopf-Einkommen von rund 5.900 USD. Das ist relativ niedrig, was man als Reisender bedenken sollte. So versuchen Betrüger mit „Skimming“ an Ihre Kreditkarten-Daten zu gelangen. Dabei wird ein Kartenlesegerät am Geldautomaten montiert. Bei hoch frequentierten Automaten gehen Sie in der Regel kein Risiko ein.

Fazit: Reisende haben es in der Dominikanischen Republik relativ einfach: Währungen wie US-Dollar oder Euro sind vielerorts akzeptiert und eine Kreditkarte ermöglicht das gebührenfreie Abheben von Bargeld.

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